Der Jahreswechsel liegt hinter uns.
Die Tage zwischen den Jahren sind vorbei, das Leben hat den Betrieb wieder aufgenommen. Kalender füllen sich, Mails trudeln ein, Termine stehen an. Und trotzdem ist da bei vielen etwas, das noch nicht richtig greifen will.
Nicht Aufbruch.
Nicht Tatendrang.
Eher ein leises Innehalten.
Anfang Januar ist kein Startschuss. Er ist ein Übergang.
Viele Menschen fühlen sich in diesen Wochen merkwürdig unentschieden:
Das Alte passt nicht mehr ganz.
Das Neue ist noch nicht klar.
Und genau dazwischen entsteht schnell das Gefühl, man müsse irgendetwas tun – ohne zu wissen, was eigentlich.
Hoffnung ist kein Gefühl, sondern eine Bewegung
Hoffnung wird oft missverstanden. Sie ist kein Optimismus und kein „Es wird schon“. Hoffnung ist eher die Bereitschaft, sich wieder zu bewegen, obwohl man noch nicht weiß, wohin.
Manchmal zeigt sie sich nicht als Kraft, sondern als Frage:
- Was darf sich verändern?
- Was trage ich noch mit, obwohl es schwer geworden ist?
- Und was wäre, wenn ich mir erlauben würde, noch nicht zu wissen, wie es weitergeht?
Gerade nach Umbrüchen – einem Verlust, einer Trennung, einem Ortswechsel oder einfach nach Jahren, die viel gefordert haben – wirkt Motivation oft wie ein Fremdwort. Nicht, weil etwas fehlt, sondern weil etwas in Neuordnung ist.
Nicht alles muss sofort klar sein
Ich begegne immer wieder Frauen, die das Gefühl haben, sie müssten jetzt wieder funktionieren, planen, entscheiden. Als gäbe es einen unsichtbaren Zeitplan, den alle anderen scheinbar mühelos einhalten.
Dabei ist diese Phase am Jahresanfang etwas anderes:
Sie ist eine Einladung, genauer hinzusehen.
Nicht auf Ziele, sondern auf innere Signale.
Was ist müde geworden?
Was braucht Schutz?
Und wo taucht – ganz leise – wieder ein Interesse auf, das man fast überhört hätte?
Motivation entsteht nicht durch Druck.
Sie entsteht durch Resonanz.
Austausch statt Alleingang
Was viele unterschätzen: Klarheit entsteht selten allein.
Nicht, weil man es nicht könnte – sondern weil Gedanken sich im Gespräch anders sortieren. Weil etwas, das im Kopf diffus bleibt, im Aussprechen plötzlich Kontur bekommt.
Deshalb schreibe ich diesen Text nicht als Aufforderung, „endlich loszulegen“.
Sondern als Einladung, nicht alles mit sich selbst auszumachen.
Wenn du merkst, dass du:
- an einem Übergang stehst
- innerlich spürst, dass sich etwas neu ordnen will
- aber noch keinen Namen dafür hast
dann ist das kein Stillstand.
Es ist ein Zwischenraum.
Und genau dort begleite ich Frauen im Gespräch – ohne fertige Konzepte, ohne Erwartung, dass am Ende sofort ein Plan stehen muss.
Anfang Januar reicht ein erster Kontakt
Vielleicht ist jetzt nicht der Moment für Entscheidungen, aber für ein Gespräch.
Wenn du an einem Übergang stehst und dir ein sortierender Austausch guttun würde, melde dich gern bei mir. Ein erstes Gespräch ist oft genau der richtige Anfang.
